Schulung
Der Diabetiker sollte vertraut sein mit
- Den individuellen Behandlungszielen.
- Dem individuellen Nährstoffbedarf und seinem Ernährungsplan.
- Ratschlägen für körperliche Aktivitäten.
- Der Interaktion zwischen Nahrungsaufnahme, körperlicher Aktivität,
oralen Antidiabetika/Insulin (Applikation und gegebenenfalls Insulinanpassung).
- Verbesserungen der Lebensführung, z. B. der schädlichen Wirkung
des Rauchens und des übermäßigen Alkoholkonsums.
- Der Selbstkontrolle und Bedeutung der Meßergebnisse und der zu
ergreifenden Maßnahmen.
- Dem Verhalten in Notfällen (Krankheit, Hypoglykämie).
- Anzeichen, Symptomen und Problemen der chronischen Komplikationen bei
Typ-II-Diabetes, insbesondere Empfehlungen zur Fußpflege.
N.B. Praktische Übungen müssen die Wissensvermittlung
ergänzen.
Die Schulung ist unerläßlich für die erfolgreiche
Selbstbetreuung des Diabetikers. Jedem Patienten muß ein Schulungsprogramm
angeboten werden. Die Behandlung beinhaltet die aktive Partnerschaft zwischen
dem Diabetiker, seiner Familie und dem Diabetesteam.
* Siehe hierzu auch ´Ihr Wegweiser zur besseren Diabetesbehandlung:
Ihre Rechte und Aufgaben´.
Quelle: Leitfaden für die Behandlung des nicht-Insulinabhängigen
Diabetes mellitus (NIDDM, TYP 2) der St. Vincent-Deklaration.
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